Orangentorte á la Sweet Dreams


Soo hier kommt das erste Törtchen von meiner Geburtstags-Keffeetafel:

Eigentlich sollte das ja eine Orangen Tiegertorte werden - von Tiegermuster kann hier aber nicht die Rede sein, denn das hat bei mir nicht geklappt (was wohl an meiner Hektik lag).
Das Rezept ist aus der aktuellen Sweet Dreams (Februar/März/April 2013) und die Torte sollte eigentlich so aussehen:
Von einem Tiegermuste im Biskuitrand ist bei mir aber nix zu sehen, denn das kam gar nicht erst zustande, was vemrutlich an meiner Hektik lag^^.
Als der Biskuitrand noch durch den oberen Tortenguss leicht aufgeweicht war, musste ein schnelle Notlösung her und den Schokoladenrand wollte ich ohnehin schonmal machen weil ich den so hübsch finde :o)

Insgesamt bin ich aber mit der Torte trotzdem zufrieden auch wenn sie geschmacklich nicht ganz mein Ding war, denn sie war durch die eingeriebene Orangenschale in der obersten Schicht doch etwa bitterer und erinnerte mehr an Grapefruit als an Orangen :o)

Außerdem fand ich es nicht ganz gelungen, dass in der Zeitschrift die Orangenscheiben mit Schale ganz oben drauf sollen - das schmeckt doch nicht ... auch nicht wenn man die mit kochendem Läuterzucke übergießt und ziehen lässt ....


Jetzt aber erstmal zum Rezept! Ich veröffentliche hier gleich mal eine etwas abgewandelte Version um euch vor dem Bitteren Geschmack zu bewahren ;o)

Für den Biskuit:

30 g Butter
4 Eier
125 g Zucker
120 g Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Kakao

Für die Tiegerstreifen:
Aus den Teigzutaten (ohne Kakao) einen klassischen Biskuitteig herstellen. 1/3 Teig abnehmen und den Kakao unterrühren. Den helllen Teig mit einem Spritzbeutel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen und dabei einige Streifen frei lassen. In diese Zwischenräume dann den Kakakoteig spritzen. Bei 200 °C (Umluft. 180 °C) für etwa 10 Minuten backen.
Bei mir sind die freigelassenen Streifen zugelaufen - das war dann wohl nix :o). Ich weiß nicht ob es umgekert besser klappt... Aber wenn man so einen Schokorand machen möchte kann man sich den Aufwand ohnehin sparen ;o)
Nachdem der Teig etwas abgekühlt ist, den Biskuit in zwei Streifen á 10 cm Breite zuschneiden und an den inneren Rand eines Tortenringes (26 cm Durchmesser) stellen - ich hoffe ihr wisst was ich meine. So dass die Streifen den Rand von der fertigen Torte bilden...
Den übrigen Biskuit in Flocken zupfen und in dem Tortenring auf dem Boden verteilen - der eigentlich Boden besteht also aus Krümeln^^

Für die Schokoladen-Sahne:

100 g Zartbitterschokolade
150 ml Orangensaft
300 g Schlagsahne
1 Päckchen Gelatine
1 Päckchen Sahnefest
2 Eigelb

Die Gelatine im Oragensaft quellen lassen. Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen lassen. Eigelbe aufschlagen, Gelatine auflösen (ich mach das in der Mikrowelle aber Vorsicht! das geht echt schnell) und zusammen mit der geschmolzenen Schoki zu den Eigeblen geben. Die Sahne mit Sahnefest steif schlagen und vorsichtig unter die Schoko-Eigelb-Masse heben.
Die Schoko-Sahne-Creme auf den Krümelboden im Tortenring verteilen und etwa 3 Stunden kühlen.

Für die Orangencreme:

250 g Quark
200 g Sahne
1 Päckchen Sahnefest
Schale einer Orange
150 ml Orangensaft
1 Päckchen Gelatine
1 EL Zucker

Die Gelatine wieder im Oragensaft quellen lassen. Die Sahne mit dem Sahnefest steif schlagen und die Oragen heiß waschen und die Schale abreiben. Vorsicht: nur die äußerste Schicht der Schale ist brauchbar - sonst wirds bitter ...
Die Sahne mit Quark, Zucker und Orangenschale mischen. die Gelatine vorsichtig auflösen (nicht erhitzen!) und unter die Sahne-Quark-Mischung rühren. Alles auf der Torte verteilen und wieder etwa 3 Stunden kühlen lassen.

Oberste Schicht:

2-3 Orangen
100 ml Orangensaft
1/2  Päckchen Gelatine 

Schokoladenand:

Backpapier
150 g Zartbitterkuvertüre

Für die oberste Schicht die Orangen schälen, die Filets heraussschneiden  und auf der Torte verteilen. Die Gelatine mal wieder im Orangensaft quellen lassen, auflösen und über den Filetscheiben verteilen.

Für den Schokoladenrand die Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen lassen. Zwei Streifen Backpapier auf die Höhe der Torte zuchneiden, auf eine abwaschbare unterlagen legen und natürlichen den Tortenring entfernen. Die geschmolzene Kuvertüre auf den zugeschnittenen Streifen verteilen und die dann vorsichtig an den Rand der Torte drücken. Wenn die Streifen sich etwas überlappen ist das nicht so schlimm.
Alles wieder kühl stellen, dass die Kuvertüre fest wird. Dann vorsichtig das Backpapier ablösen.

Beim Schneiden der Torte das Messen in heißes Wasser tauchen und dann die Torte schneiden - so lässt das warme Messer die Schoki anschmelzen, dann bricht die Schicht nicht und jedes Tortenstück hat einen Schokoladenrand.



Insgesamt ist das schon eine aufwändigere Torte, die viel Zeit bracuht, vor allem wegen den vielen Kühlzeiten zwischen den Schichten. Aber der Aufwand lohnt sich alle fanden sie wunderschön, denn sie strahlt wie die Sonne, und die meisten haben sich an dem leicht bitteren Geschmack nicht gestört - ist eben Geschmackssache.


Vielleicht nimmt sich das schmuddelige Wetter jetzt an der strahlenden Torte ein Beispiel und lässt auch bald die Sonne wieder stahlen :)

So sah sie übrigens abgeschnitten aus:



Viele Liebe Grüße,
Christin


4 Kommentare:

  1. Selbst wenn es geschmacklich nicht ganz so gut war, haut die Optik doch alles wieder raus!
    WAHNSIN!!!
    Liebe Grüße, Cathi

    AntwortenLöschen
  2. Hallo liebe Christin,

    Ob Du es glaubst oder nicht, heute wurde ich zum ersten Mal "getagged". Ich finde die Idee ganz gut und deshalb möchte ich Dich auch "taggen" Auf meinem Blog erfährst Du, worum es geht und was zu tun ist. Ich bin gespannt was passiert und würde mich freuen, wenn Du mitmachst.

    http://kuchenbaecker-ffm.blogspot.de/2013/04/ooops-ich-wurde-getagged.html

    Süße Grüße vom Kuchenbäcker,

    Tobi

    AntwortenLöschen
  3. Danke für Deinen Besuch in meinem Blog, liebe Christin!

    Aussehen tut sie richtig toll, deine Torte. Ist mir auch schon passiert, dass ich Rezepte aus einer Zeitschrift nachgemacht habe, die irgendwie nicht funktionierten. Ob es nun an einer schlechten Beschreibung liegt oder auch mal an einem selbst, keine Ahnung.
    Danke für deine Beschreibung und Erklärungen, so ist es echt einfach, die Torte nachzumachen.
    Meinst du, sie war nur einfach nicht DEIN Geschmack, oder sie ist nicht so toll, wie sie scheint?
    Ganz liebe Grüße von Barbara :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke :o)

      Nein, es hat nur meinen Geschmack nicht ganz getroffen, wegen der Bitternote... meine Schwiegermama in Spe fand die Torte ganz gut, sie mag Grapefruits :o) - ich bevorzuge lieber fruchtig süß statt fruchtig bitter - aber ohne die viele Schale, wie es im Rezept steht, und mit richtigen Filets sollte das echt lecker sein :o)

      Viele Liebe Grüße,
      Christin

      Löschen

Über einen Kommentar von dir würde ich mich sehr freuen :o)

Die Kommentare werden erst nach der Freigabe sichtbar