Fliedersirup


Gestern habe ich mit Erschrecken festgestellt, dass ich euch ja noch gar nicht meinen Fliedersirup vorgestellt habe! Da ich noch ein paar Rezepte auf Lager habe, ist der leider total untergegangen und nun ist ja schon die Fliedersaison fast vorbei - schade ... aber so habt ich schon etwas für nächstes Frühjahr, auf das ihr euch freuen könnt *hihi*



Das Rezept habe ich von Marlene *klick*, aber ich habe mich mal wieder nicht ganz dran gehalten und die Zuckermenge erheblich reduziert... Meine Änderungen habe ich versucht im Rezept hervorzuheben :o)

ihr braucht:

100 g 120 g Fliederblüten 
(ein großes Becken vol Blütenzweige; Farbe ist egal)
750 ml Wasser
1 kg 500 g Zucker
 2 1 Bio-Zitrone

Am besten nehmt ihr Blüten von einem Baum, der nicht direkt an einer stark befahrenen Straße steht, denn ihr dürft die Blüten nicht waschen, sonst geht das ganze feine Aroma verloren. Am besten ihr schüttelt die Zweige nur leicht aus, um Käferchen etc. rauszubekommen.
Dann werden doe Blüten gezupft - das erfordert viel Geduld. Ich saß mit meinem Liebsten mindestens eine Stunde und wir haben zum testen nur die halbe Megne genommen. Wir saßen also bis Nachts um 12 in der Küche, weil wir vorher noch einer Freundin beim Umzug geholfen haben^^ Außerdem bekommt man ziemlich klebrige Finger...
beim Blüten zupfen müsst ihr sehr sorgfältig sein, es darf nichts grünes mit in den Sirup, denn das ist giftig. Die Blüten dann in ein hohes Einmachglas geben.


Jetzt das Wasser zusammen mit dem Zucker in einem Topf aufkochen und dann etwa 5 Minuten weiter köcheln lassen. Inzwischen die Zitrone abwaschen und in Scheiben schneiden und mit in das Glas zu den Blüten geben. Das Zuckerwasse leicht abkühlen lassen und über die Blüten gießen und alles umrühren. Glas verschließen und 2-3 Tage kühl stellen und durchziehen lassen, dabei ab und zu alles umrühren.
Zum Schluss den Sirup durch ein Sieb abseihen. Die Blüten aber nicht auspressen, sonst bekommt ihr Bitterstoffe mit in den Sirup. Den Sirup nocheinmal aufkochen und in sterile Fläschchen geben - ferig! *hmmm*



Achtung: Wegen des geringeren Zuckergehaltes, ist der Sirup auch nicht so lange haltbar und sollte im Kühlschrank gelagert werden.

Ich finde am besten passt der Sirup in Sekt, man kann aber auch sicherlich Eis daraus zaubern, das wollte ich eigentlich machen, aber er war zu schnell alle, was mich jetzt schon ärgert, aber da habe ich gleich etwas für den nächsten Frühling *grins* Und über ein Cupcake-Tipping geträufelt gibt der Sirup sicherlich den letzten Kick - ist also sehr vielseitig einsetzbar und eignet sich in ein hübsches Flächschen gefüllt auch wunderbar als sommerliches Mitbringsel zu einem netten Treffen mit Freunden...
Die hübschen Etiketten könnt ihr übrigens bei Jam Labelizer erstellen und ausdrucken.


Jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Sonntagabend! Jetzt wo auch endlich wieder schönes Wetter ist, kann ich auch endlich mit meinen leckeren Grillbeilagen rausrücken *freu* - ihr könnt also gespannt sein :o)

Viele Liebe Grüße,
Christin

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